Landesbehörde legt Planungsunterlagen erneut aus

Die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr hat seit Ende August die Planungsunterlagen für den ersten Abschnitt der A39 erneut öffentlich ausgelegt. Die erneute Auslegung wurde durch wesentlich Planänderungen notwendig. So wurden ein Verflechtungsstreifen ergänzt.

Die Einwendungen zum laufenden Planfeststellungsverfahren für den Abschnitt 1 wurden in den Erörterungsterminen Ende 2013 und Anfang 2014 diskutiert. Daraus ergaben sich zusätzliche Prüfungen und teilweise Anpassungen in der Planung.
Die aktualisierte Verkehrsuntersuchung mit einem Prognosehorizont 2030 hatte wiederrum eine Prüfung der Planung zur Folge. Um die Leistungsfähigkeit der Autobahn gewährleisten zu können, wurde eine Anpassung des Straßenquerschnittes notwendig.
Der vierstreifige Querschnitt zwischen der Anschlussstelle Nord (L 216) und der Erbstorfer Landstraße wurde um einen durchgehenden Verflechtungsstreifen ergänzt. Die Fahrbahnbreiten auf 3,50m modifiziert. Auf diesem Streckenabschnitt ergibt sich deshalb eine Mehrbreite von bis zu 2,50m pro Fahrtrichtung. Um eine Durchgängigkeit des Querschnittes zu erzielen, wurde der modifizierte Querschnitt bis zur Anschlussstelle B 4 durchgezogen. Dadurch wird in dem Streckenabschnitt zwischen der Erbstorfer Landstraße und der B4 0,50m weniger Fläche beansprucht.

Die Planungsunterlagen können hier eingesehen werden: Link

Die Auslegung erfolgt im Zeitraum 28.08.2017 bis 27.09.2017. Bis zum 8. November können Einwendungen an die Landesbehörde abgegeben werden. Alle betroffenen Bürger können Stellungnahmen zu den Planunterlagen einreichen. Die bei der Auslegung der ursprünglichen Planung abgegebenen Stellungnahmen sind im weiteren Verfahren weiterhin gültig.